::People of the sun::

Yeah, that'll do. Ta!

Archive for December, 2008

Kcuf#006

“It was one of those days when it’s a minute away from snowing and there’s this electricity in the air, you can almost hear it. And this bag was, like, dancing with me. Like a little kid begging me to play with it. For fifteen minutes. And that’s the day I knew there was this entire life behind things, and… this incredibly benevolent force, that wanted me to know there was no reason to be afraid, ever. Video’s a poor excuse, I know. But it helps me remember… and I need to remember… Sometimes there’s so much beauty in the world I feel like I can’t take it, like my heart’s going to cave in.”

Ricky Fitts

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Cheap as

Sun...Highlights des Tages:

Die Scheibe der Haustuere war von innen gefroren, die Temperatur im Wagen lag in der Fruehe bei sonnigen -8 Grad, die Autobahn war angenehm leer, der Preis fuer einen Liter Diesel liegt im Moment bei unter 1 Euro, heute Abend treffe ich nette Ex-Kollegen und die allgemeine Laune ist hervorragend, da weitere freie Tage folgen. Ich freue mich!

Fantastisch, das alles.

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Groteske Lokation

Ich sitze unter meinem Spotlight im Buero und reibe mir den schmerzenden Arm mit Traumeel ein.

Der Kollege fragt: “Sonnencreme?”

Das ist in dieser Lokation wirklich so grotesk, dass wir beide laut und irre lachen. Schoen.

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Mmh…

Wohnzimmer...Wohnzimmer.
Mittelpunkt.
Partyzentrale.
Aufenthaltsraum.
Musikzimmer.
Chill-Area.
Blumenparadies.
Sonnentempel.

Zuhause!

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2018

Da mein Reisepass abgelaufen ist, habe ich mich kurzerhand aufs Amt begeben (muessen). Die Damen sind bescheuerterweise immer besonders nett, wenn man im Anzug vorstellig wird, weswegen ich einfach nach der Arbeit reingeschneit bin, um diesmal ein positives Amtserlebnis zu haben. Das macht sie prinzipiell nochmal ein weiteres Stueckchen unsympathischer und wirkt zudem auch total albern. Ist aber trotzdem tragischerweise so. Jedes Amt sieht seine Buerger leider am liebsten in der Arbeitskleidung des Establishments und schert sich kein Stueck um die persoenliche Identitaet des Einzelnen.

Der Pass ist zum Glueck schnell beantragt, sofern man ein biometrisches Photo von sich oder seinem Zwillingsbruder, sowie 59 € (!) als Bearbeitungsgebuehr zur Hand hat. Diesmal musste ich erstmals den Abdruck meiner beiden Zeigefinger scannen und verarbeiten lassen. Die gute Dame erklaerte mir auf besonderen Wunsch, dass dies zur Feststellung meiner Identitaet notwendig waere. Aha. Die Abdruecke wuerden aber im Amt selbst nicht gespeichert, nur von der Bundesdruckerei auf den Chip des Passes uebertragen und  danach selbstverstaendlich geloescht. “Selbstverstaendlich”, nuschele ich mir in den Bart. Faszinierend, denke ich mir, als ob mein Gesicht, mein Wohnort und meine Unterschrift auf einmal nicht mehr ausreichen wuerden, mein Dasein zu bestaetigen. Toll.

Insgesamt ergibt sich leider ein fader Beigeschmack, da diese Prozedur doch sehr an eine erkennungsdienstliche Behandlung erinnert, die bislang Verbrechern vorbehalten oder in wenig demokratischen Laendern ueblich war. Jeder kann sich darueber seine eigenen Gedanken machen, ich allerdings gehe nicht davon aus, dass mich die Verarbeitung meiner Fingerabdruecke in irgendeiner Form weiterbringt. Ich hoffe instaendig, dass die deutsche Menschheit aus den letzen 100 Jahren gesamtdeutscher Geschichte gelernt und Lehren aus der Nazi- und DDR-Dikatur gezogen hat. Ueberdies sehe ich ausserdem nicht, dass diese Massnahme mit den Konzept der Datensparsamkeit einhergeht.

Lieber Buerger (der du nicht protestiert hast),
beschwere dich bitte nicht, wenn diese Daten irgendwann gegen dich verwendet werden.
Erinnere dich daran: Ich habe dich gewarnt!

Don’t believe the hype!

[Edit:] Die Koalition hat vor einigen Tagen einen Gesetzesentwurf beschlossen, nachdem Fingerabdruecke zukuenftig auch im Personalausweis aufgenommen werden. Dies geschieht (vorerst) auf freiwilliger Basis.
Die Zeiten werden rauer.

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Jesus is coming, look busy!

JesusFreundliche Menschen haben mehr Spass im Leben.

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Wunder der Neuzeit

Irgendwann speicherte ich eine Telefonnumer eines Freundes falsch ein, merkte es ewig nicht und und rief schliesslich eben dort an, um nachzufragen, warum sich mein Freund wohl auf keine Textnachricht gemeldet habe. Die Gegenstelle hob ab, ich erkannte die Stimme nicht, fragte nach, wer denn wohl am Apparat sei und erhielt keine zufriedenstellende Auskuft. Es ertoente schliesslich Geschrei, Flueche wurden mir gegenueber ausgesprochen, es folgte eine verbale Szene, die man mit Fug und Recht als beleidigend beschreiben koennte. Ich war ueberrascht von soviel wuetendem Wahnsinn, bat freundlich um Entschuldigung wegen der Stoerung und wuenschte weiterhin noch ein schoenes und erfuelltes Leben. Klick. Aufgelegt.

Seitdem bekam ich, ab und an, zu den unmoeglichsten Zeiten, Anrufe von eben dieser Nummer in denen sich der Anrufer an seinem Geschrei ergoetzte und mich des verbalen Hausfriedensbruchs bezichtigte. Ziemlich unbeeindruckt von soviel Schwachsinn, habe ich seine Nummer auf meinen Mobiltelefon in die Blacklist verschoben. Nun ist wieder Ruhe.

Manchen Leuten kann offensichtlich nicht geholfen werden, das muss die Evolution im Lauf der Zeit erledigen. Ich freue mich drauf.

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Schoen

Frohe Weihnachten, liebe Leute!

Lasst es euch gut gehen,
wir haben euch lieb!

Eure Freunde
Sme + Reg

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Bubo scandiacus

SchneeeuleGuter Baumschmuck wird immer noch stark unterschaetzt. Die hohe Kunst besteht, schlicht und einfach darin, den Spagat zwischen Geschmacklosigkeit und Stil perfekt hinzubekommen. Schneeeulen? Sehr passend, wie ich finde. Anbei eine thematisch extrem gute Umsetzung durch Anwendung versierter Schmueckkunst. Bitte jetzt: Begeisterungsstuerme und lauten Applaus fuer die Schneeeulen. Yeah!

Es darf sowieso nicht kitschig genug sein. Respekt.

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Kcuf#005

“I’m high as a kite and my teeth are green, Merry f**kin’ Christmas!”

Denis Leary

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Ratlosigkeit

Deckenlampen in Bueros haben immer etwas furchtbar ungemuetliches. Heute hat die Lampe, die direkt ueber mir haengt, den Geist aufgegeben und sich in die ewigen Jagdgruende verabschiedet. Eine tolle und uneigennuetzige Handlung, die mir zu Gefuehlen tiefer Glueckseligkeit verhalf. Die indirekte Beleuchtung der Kollegenlampen hat mir dann direkt so gut gefallen, dass ich entschied, die Lampe nicht austauschen zu lassen.

Kurze Zeit spaeter rief ein Kollege den Hausmeister an und freute sich, dass er mir einen Gefallen getan habe und die Lampe nun ohne mein Zutun ausgetauscht wird.

Jetzt haengt eine neue Leuchtroehre ueber mir, die auch noch wesentlich heller ist, weil der Hausmeister den Eindruck hatte, das alte Leuchtmittel waere nicht stark genug gewesen.

Manchmal weiss ich auch nicht weiter…

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Merkwuerdig

YES!Samstag Abend fiel in irgendeinem, vermutlich eher sekundaeren Zusammenhang ein Begriff, den ich einfach nicht vergessen konnte und ueber den furchtbare und extrem langanhaltende Lachflashs entstanden sind. Da das Wort seitdem in meinem Kopf umhergeistert und ich es dringend loswerden muss, lasse ich es jetzt raus und hoffe, dass es einen neuen Freund findet. Ich bin fertig mit ihm.

Wer moechte das Wort “Bratschistin” geschenkt haben?

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Kcuf#004

“Those who desire to give up freedom in order to gain security will not have, nor do they deserve, either one.”

Benjamin Franklin

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Jubeln erwuenscht

Ab heute werden die Tage wieder laenger. Die schlimmste Zeit ist also vorbei, es geht bergauf. Jenes Gefuehl, welches damit einhergeht ist fantastisch. Ich denke an kurze Hosen, Blumen, gruene Wiesen, waermenden Wind, Strand, Cocktails, lange Abende, blauen Himmel, BBQs, Spaziergaenge, Rapsfelder, Fahrten mit offenem Dach und wehenden Haaren, Sonne, Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Ich freue mich.

Sommer, ich komme!!!

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Kcuf#003

“Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat.”

Kurt Tucholsky

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Schreie aus dem Off

Ich bin zuletzt im Kreise einiger Freunde gefragt worden, was ich denn vorhabe, wenn ich irgendwann mal in Rente gehe. Da haette doch jeder so seine eigenen Plaene, Ideen, etc.? So was im Kopf, oder? Wuensche, und so…? Was denn mein Masterplan waere? Ha!

Lieber fragender Freund, mein Plan ist die Rente mit 35. Dies nur als einleitende Worte. Jaja, ich hoere sie schon, die Schreie aus dem Off: “Und wer zahlt dir das? Wo kommt das Geld her?”. Das mein Freund, das sind Feinheiten, die du selbst ausloten musst. Merke: Wer in Rente geht, muss gut vorbereitet sein. Zurueck zum Thema…die Antwort auf die eigentliche Frage ging mir dann schliesslich doch noch sehr fluessig und in einem hektisch-, schreienden Tonfall ueber die Lippen:

“Ich werde den Rest meiner Tage in einem Ohrensessel im Garten sitzen und Steine auf Jugendliche werfen.
Harharhar!”

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Ok?

“Ich trinke ab heute nur noch deine Milch im Kaffee, das ist billiger fuer mich.”

Zwei Kollegen im Gespraech

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Gedankenvoyeur

MyselfMein Buechertipp der Woche:
Tagebuecher“, ein Auszug aus 14 juengst gefundenen Kurt Cobain – Tagebuechern.

Sehr aufschlussreich und interessant, vor allem, wenn man sich auch ein bisschen fuer Nirvana interessiert. Bei mir ist das aus Gruenden der Vergangenheitsbewaeltigung zwanglaeufig so, da die Jungs mich quasi durch die Jugend gefuehrt und mir zu zahllosen wilden/langweiligen Parties den Soundtrack geliefert haben. Was passte auch besser als Musik, die voelliges Unverstaendnis fuer die Welt, totale Antipathie gegenueber Andersdenkenden und Wut auf den Rest so perfekt kombinieren konnte? Genau. Pretty much, nothing! Damals jedenfalls.

Irgendwie sind die Aufzeichnungen in der Tat extrem spannend, der Blick in die kaputte Psyche des Protagonisten foerdert verstoerendes zutage und man fuehlt sich gleichzeitig beobachtet, ein bisschen wie jemand, der in einem verbotenen Buch liest, wie ein Gedankenvoyeur. Gut: Die Reflektion der eigenen Grundsaetze passiert dann ganz von alleine.

Nirvana ist tot, lang lebe Nirvana!

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Rene

Einige sehr hohe Wolken vor dem untergehenden Mond sahen aus, als waeren sie einem Bild von Rene Magritte entsprungen. Surreal und aeusserst schoen. Ich hatte Muehe mich auf die Strasse zu konzentrieren…

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Kcuf#xa1

“The Truth is, I am Iron Man.”

Anthony Edward “Tony” Stark

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Clash of iltis

Neulich auf dem Weihnachtsmarkt, eine typische Szene.

Auf der einen Seite: Glueckliche Menschen schlenderten durch die Strassen, schauten hier, schauten da, tranken einen Gluehwein und genossen die Vorzuege des Kapitalismus. Auf der anderen Seite: Ein paar Punks, auch gluecklich und zufrieden durch den konstanten Alkoholkonsum, hingen vor McDonalds rum und hassten alle anderen Anwesenden. Eine Szene wie aus einem Maerchen, quasi. Wir mussten nur ausharren, bis was passieren wuerde. Und, es liess nicht lange auf sich warten…

Nach kurzer Zeit konnte sich einer der Punks endlich dazu durchringen, einen der huebschen Weihnachtsbaeume aus einem Dekotopf zu entwenden. Fuer einen Spaziergang, wie er sagt. Wir klatschen innerlich und wussten, was folgen wuerde: Eine Intervention des Establishments. Endlich Action! Der anwesende, massige Securitymann fackelte nicht lange und machte das, worauf er schon den ganzen Abend gewartet hatte. Er schritt ein und gebot dem Vormarsch der Anarchie Einhalt. Nach einer, mehr oder weniger, tiefgehenden, aber lebhaften Diskussion ueber die Vorzuege der Anarchie auf der einen und dem Hausrecht auf der anderen Seite, waren die Fronten spuerbar verhaertet und der Securitymann erinnerte sich daran, worin die eigentlich Aufgabe seines Daseins bestand und entschied sich, zu unserer grossen Freude, rohe Gewalt zur Befreieung des entfuehrten Baumes anzuwenden. Eine weise Entscheidung, die wir sehr begruesst haben und bei aehnlicher Situation immer und immer wieder mental unterstuetzen wuerden.

Kurz bevor die Polizei eingriff, pruegelten sich, schliesslich und endlich, 6 Punks mit einem Securitymenschen mitten in der Innenstadt. Top! Eine wirklich schoene, weihnachtliche Szene, die wunderbar in den beschaulichen Rahmen eines Samstag Abends passte.
Ich hoffe nun instaendig, dass sowohl die Punks, als auch die Betreiber des Marktes in sich gehen, reflektieren und versuchen, ihr Fehlverhalten zu erkennen.

Hahahaha, nicht wirklich. ;-)

Sound des Tages: Nirvana – “Something in the way”

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Muscheln in Weissweinsud

... Mindestens 1,5 kg Muscheln unter fliessendem Wasser reinigen und dabei die geoeffneten Muscheln aussortieren und wegschmeissen. 1 Bund Lauch, 1 gutes Stueck Sellerie, ein bisschen Wurzel, Knoblauch und eine Zwiebel waschen, kleinschneiden und mit viel Butter locker im Topf anschmoren. Petersilie etwas spaeter gekonnt aus der Hand drueberschleudern. Wuerzen! Alles mit 1/8 Liter (oder mehr) Weisswein abloeschen, die Muscheln in den Topf schmeissen und alles 5-8 Minuten unter geschlossenem Deckel ziehen lassen.

Die geoeffneten Muscheln werden im Sud serviert, das ist wohlschmeckend und haelt warm. Wir reichen feines Brot und auch gerne Salat dazu. Voila!

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Sieg der Spiesser

:::.._..:::Seit Anfang Dezember sind Magic Mushrooms in den Niederlanden verboten.

Das Verbot wurde auf den Weg gebracht, nachdem sich Touristen nach der Anwendung umgebracht haben, bzw. einfach nur daemlich verhielten und nackt durch Amsterdam liefen.
Man kann und muss sicherlich darueber streiten, wie viel die Einnahme der Pilze wirklich mit den Un-/Vorfaellen zu tun hat und wie gross die Relevanz des Ganzen ueberhaupt ist. Nicht besonders, schaut man sich die Zahlen an. Laut NZZ sind im letzten Jahr naemlich 149 Menschen wegen psychoaktiven Drogen in aerztlicher Behandlung gewesen, eine also voellig vernachlaessigbare Groesse, die das Verbot auf keinen Fall rechtfertigt.

Fakt ist ausserdem, dass Verbote immer einen sehr faden Beigeschmack haben, wenn sie wegen bestimmten und konkreten, einzelnen Vorfaellen auf den Weg gebracht werden. Alkohol und Tabak werden schliesslich auch nicht verboten, obwohl sie fuer 100.000de Tote verantwortlich sind. Andere Gruende fuehrten also offensichtlich  zum Verbot, die konkreten Faelle wurden nur vorgeschoben um die oeffentliche Meinung anzupassen.

Erschreckend ist vor allem, dass die niederlaendische Politik damit der eigenen liberalen und sehr erfolgreichen Drogenpolitik langsam, aber sicher den Ruecken kehrt. Die Frage ist, warum? Wir werden beobachten muessen, wie sich die niederlaendische Drogenpolitik speziell im europaeischen Kontext entwickeln wird. Es bleibt spannend.

http://de.wikipedia.org/wiki/Niederl%C3%A4ndische_Drogenpolitik

Die folgenden Artikel sind in Zusammenhang mit dem Verbot nicht ganz uninteressant, zeigen sie doch in der Gegenueberstellung den Umgang der Medien mit solchen Reizthemen ganz gut.

http://www.ksta.de/html/artikel/1227802977969.shtml

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/?sid=524369

Ewas ausfuehrlicher und wertneutraler:

http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/Zentrum/Projekte/NiederlandeNet/NRW-BeNeLux/80/drogenpilze.html

Don’t believe the hype!!!

Sound des Tages: Cypress Hill – “Once again”

[Edit:] Das Openbaar Ministerie (niederl. Staatsanwaltschaft) gab bekannt, dass es beim Besitz von bis zu 0,5 Gramm getrockneter Pilze oder 5 Gramm frischer Pilze nicht zur strafrechtlichen Verfolgung kommt. Somit ist der Besitz von diesen geringen Mengen erlaubt. Na, siehste.

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Grenznah

Brain!!!Irgendwie hat es schon eine paar Vorteile im aeussersten Westen Deutschlands zu leben. Uns wird zwar immer vorgeworfen, dass im Saarland doch nichts los sei. Naja, dazu kann man eigentlich nur immer und immer wieder antworten: Zum Glueck! Soll sich doch jeder, der das Gefuehl hat, NRW (oder was auch immer!) waere das gelobte Land, weiter schoen durch die taeglichen Staus quaelen. Bleibt bloss weg, Leute!!!

Wie dem auch sei, besonders nett ist, dass man von Saarbruecken aus sehr schnell und unkompliziert ueber die Grenze  ins frankophone Ausland reisen kann.  Wenn also mal Lust auf was wirklich anderes aufkommt ist man mit dem Wagen nach 10 Minuten raus aus DE und kann direkt hinter der Grenze aus dem reichhaltigen Portfolio franzoesischer Gaumenkunst waehlen. Am Wochenende war es wieder soweit.

Sie:   “Mmh, was willst du denn heute Abend essen?”
Er:   “Schweinehirn!”
Sie:   “…”
Er:   “HarHarHar!!!”

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Kcuf#002

“Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.”

Sebastien Chamfort

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Hollaendische Polizei

ARMEE!!!Heute morgen, auf der Autobahn:
Abfahrt im Dunklen, die Strasse ist recht glatt, aber fahrbar. Temperatur um die 0 Grad. Erst ist alles ruhig, dann ab Trier wilder Verkehr, die Leute sind da immer ein bisschen crazy. Der Wagen geraet auf einer Autobahnbruecke ueber der Mosel ins rutschen, als ich versuche zu Bremsen. Lasse das danach bis auf weiteres. In der Eifel liegt viel Schnee und es wird bis -6 Grad kalt. Einfach so und sehr ploetzlich. Ich fahre jetzt angepasst. Nach einer halben Stunde Fahrt ging das Licht vom Spritzwasser an, bergauf auch die “sie haben zu wenig Oel” – Lampe. Fuck. Ich sehe die erste 1 1/2  Stunden kaum etwas, dsc02361da die Strasse konstant nass ist und jedes andere Fahrzeug einen feinen Nebel aus Dreck auf meine Frontscheibe wirbelt. Dann geht die Sonne auf und es ist wunderschoen. Endlich! In Blankenheim sperrt ein hollaendischer Polizist die Strasse und laesst das hollaendische Militaer durch. Die Hollaender marschieren also offensichtlich ein. Ich ueberhole alle, gaehne, denke mir, dass die viel zu langsam und unbewaffnet sind und rase weiter nach Koeln. Fazit: Schreckliche Fahrt, ich hasse den Winter. Hasse, hasse, hasse den Winter. Singt mit!!!

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Neulich vor der Haustuere

...Am letzten Weihnachtsmarktwochenende hatte ich wieder mal ein erfreuliches Schluesselerlebnis. Man kennt das ja. Freitags Abends ist die Hoelle los und die Leutchen parken ihren Wagen kreuz und quer, u.a. auch auf dem gruenen Mittelstreifen direkt auf der Fahrbahn. Sehr schneidig, wie ich finde und gleichzeitig total irre. Was glauben die Fahrer eigentlich, was passiert, wenn man das 150m vor einer Poilzeistation macht? Genau! Viel Spass mit dem Abschleppunternehmen! Lustigerweise passierte erstmal einfach genau nichts.

Samstags Abends stand derselbe Gelaendewagen dann allerdings wieder auf dem Mittelstreifen, diesmal flankiert von zwei weiteren Deppen. Es versprach spannend zu werden. Und ohne dass ich an irgendetwas besonderes dachte, erschienen die Polizei, sowie drei Abschleppwagen und beendeten diese Szene mit viel Getoese innerhalb von 10 Minuten.

Ich begutachtete derweil die Situation, fand alles auesserst amuesant und war, da ich vorher rein zufaellig mehrere Runden, auf der Suche nach einem geeigneten Parkplatz, drehen musste, mit dieser Loesung hochzufrieden. Hahaha.

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Besser geloescht

So, ich raeume auf und versuche mich von Musik zu trennen, die ich entweder noch nie gut fand oder aus sonstigen Gruenden nicht mehr hoeren kann. Und dabei meint “nicht mehr hoeren” keine Uebersaetigung, sondern die Verweigerung des Konsums aus Gruenden der Qualitaet.

Heute habe ich aus humanitaeren und verqueren religioesen Gruenden dem Album ‘Worlds Apart’ von “And You Will Know Us by the Trail of Dead” eine letzte Chance gegeben und danach die Mp3s direkt und sehr zuegig geloescht. Ohne zu zoegern.

Mir ist beim Hoeren leider nochmal aufgefallen, dass ich weder die Band, noch einen einzigen Song leiden kann. Sorry, Jungs. Das Leben ist hart und das Album ist quasi unhoerbar.

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Kcuf#001

“Eines Tages wird man offiziell zugeben muessen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch groessere Illusion ist als die Welt des Traumes.”

Salvador Dali

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Blumenkohl

Nachdem ich mich relativ lange geweigert habe, in Charlottes Feuchtgebiete auch nur kurz reinzuschauen (hahaha), lag es dann gestern einfach so im Wohnzimmer rum. Nun ja, zum Glueck nicht in meinem. Da mir Charlotte aus leider voellig unbekannten Gruenden unsympathisch ist, wollte ich das Buch eigentlich zum Zeitpunkt “nie” lesen. Nach kurzem Zoegern hat allerdings eine Art Forscherdrang eingesetzt und ich habe, getrieben von einer dunklen Macht, wahllos durch die Seiten blaettern muessen. Dabei war es interessanterweise moeglich, auf beliebig ausgewaehlten  Seiten sexuell verstoerendes oder wenigstens erstaunliches aus dem Leben der Protagonistin zu finden.

Sonderbar, aber sehr faszinierend. Kein Wunder, dass das Buch so gehypt wird. Vermutlich muss man es also doch lesen. Sehr aergerlich. Vielleicht verhaelt es sich hier wie mit dem neuen Oasis-Album. Nur weil es alle hoeren heisst es nicht, dass es auch wirklich schlecht ist.

Das Buch ist jetzt in meiner Tasche (sorry, Wohnzimmer) und ich feile grade an einer Strategie, die mir das Lesen des Buches doch noch ohne Antipathieverlust gegenueber Charlotte ermoeglicht.

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Projekt cdrotpwtaoaatpafaitcatptata

Dr. Strange (vom Chilp MG Success Team) hat mich vor einiger Zeit via Chat auf ein neues und, wie ich finde, sehr interessantes Projekt aus den Labs der Chilp Media Group hingewiesen:

“…
[11:09] Dr. Strange: das projekt nennt sich “chilp dynamic reconstruction of the past with the aim of actively altering the present and future and in those cases also the past to achieve this aim” (cdrotpwtaoaatpafaitcatptata)

[11:09] Myself: ???

[11:10] Dr. Strange: (geheimprojekt, findet unter ausschluß der oeffentlichkeit in den chilp five dimension labs statt)
…”

Schoenes Akronym, b.t.w.!
Es bleibt spannend.

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Stereotyp…

Manchmal frage ich mich, warum alle Hausmeister auf mich gleich wirken. Vielleicht sind sie ganz fantastische Menschen, mir kommt es jedenfalls nicht immer so vor. Ach ja, unser Hausmeister ist seit gestern aus dem Urlaub wieder da. Heute habe ich drueber nachgedacht den Kollegen vorzuschlagen, ihn bei voller Bezahlung beurlauben zu lassen. Nicht, dass ich ihn persoenlich unsympathisch finde, nein, nein, es macht nur eben einfach mehr Spass in Ruhe zu arbeiten. Und genau das  ist naemlich jetzt nicht mehr so einfach moeglich.
Ein Hoch auf das Handwerk und seine akustischen Nebenwirkungen!

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John Coltrane 2.7

Liebe Freunde,

wordpress_logo_01nicht, dass es fuer euren Lesespass wichtig waere…aber, der Blog wurde soeben auf die aktuelle WordPressversion 2.7 gehoben. Normalerweise wuerde ich das hier nicht erwaehnen, diesmal allerdings schon. Denn, mittlerweile gibt es endlich einen Updatemanager. Tada!!! Die Zeiten der Handarbeit scheinen also langsam aber sicher vorbei zu sein. Willkommen im Jahre 2009. Schoen, ich freue mich. Sehr sogar! Eine Uebersicht der Aenderungen findet ihr hier: http://codex.wordpress.org/Version_2.7

Viel Spass,

Euer Sme

Sound des Tages: 68 Pornomags – “Soul for sale”

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Feed the monkey

Liebe Freunde,

und wieder stellen wir euch einen neuen und sehr praktischen Service aus der Rubrik Web x.7 vor:
Twitterfeed!
Denn: Ab heute werden alle Eintraege von ‘People of the sun’ automatisch auf Twitter veroeffentlicht. Unter Twitter.com/Chilp verteilt die Chilp Media Group seit kurzem ihre News in Kurzform und bietet dies unter diesem Account auch für alle Kunden des Chilp Hostings an. Auch unser Blog wird daher ab heute regelmaessig seine News dort veroeffentlicht wissen. Vielen Dank.

Genutzt wird dabei der Service Twitterfeed.com der es ermoeglicht RSS- oder Atom-Feeds abzugreifen und diese nach bestimmten Vorgaben via Twitter zu publishen. Eingestellt werden kann dabei u.a. die Aktualisierungsrate, die Anzahl der gleichzeitig zu veroeffentlichenden Artikel, ein optionaler Praefix fuer die neuen Tweets und einige Filtermoeglichkeiten. Anmelden kann man sich umsonst (und draussen), einzige Vorgabe ist das Vorhandensein eines (kostenlosen) OpenID-Accounts.

Den Blog der Helden von Twitterfeed findet ihr uebrigens hier. Das Startup ist mittlerweile auch fuer die diesjaehrigen Chrunchies nominiert…solltet ihr also das Verlangen haben und darueber abstimmen wollen ob es ein sinnvoller Service ist, empfehle ich euch einen weiteren Klick. Nominiert sind sie in der fantastisch nichtssagenden Rubrik “Nomination for Best Bootstrapped Startup”. Yeah²!

Viel Spass,
Euer Sme

Sound des Tages: Guns n’ Roses – “Chinese Democracy”

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Auf der Flucht…

Liebe Freunde,

falls es noch niemandem von euch aufgefallen ist…morgens zur Arbeit zu fahren sucks derbe. Vor allem, wenn man über Teile der A1 (auf der ich zur Zeit pro Tag irgendetwas zwischen 15 und 30 Minuten pro Strecke verliere) fahren muss. Man stellt sich die Frage: Warum ist das wohl so?
Tja, das hat viele Gruende. Zum einen sind es definitiv die Baustellen, die nicht enden wollen. Jaja, NRW baut auch fuer mich. Blablabla. Allerdings schon so lange, dass man sich irgendwann fragt, ob es jemals zu irgendwelchen Ergebnissen fuehren wird. Die Antwort ist so knapp wie prägnant: Nein. Es wird niemals besser werden. Und ich sehe das noch optimistisch.
Zum anderen sind es eine ganze Reihe ruecksichtloser Autofahrer, die dieses voellig ueberfuellte Stueck Autobahn noch schlimmer machen. Mir fallen spontan so viele Situationen ein, in denen sich Menschen auf der A1 unglaublich daemlich oder bewusst falsch verhalten haben, dass ich annehmen muss, sie haben es bis zum heutigen Tage nicht geschaft zu ueberleben. Rechts, links oder auf dem Standstreifen ueberholen, bis in meinen Kofferraum ranrasen, hupen, schneiden, Vorfahrt nehmen, Gegenstaende auf mich werfen (!), aufblinken, beschimpfen, ausbremsen…alles schon dagewesen. Und warum? Es bleibt schleierhaft. Meine  maximale Geschwindigkeit liegt bei 120 km/h und i.d.R. fahre ich rechts. Aus Gruenden der Gemuetlichkeit. Ich bin schliesslich nicht auf der Flucht. Da ich mir keiner Schuld bewusst bin, muss ich davon ausgehen, dass diese Fahrer wohl Schwerverbrecher sein muessen, die alle an genau dem Tag ausgebrochen sind und sich eben tatsaechlich auf der Flucht befinden. Es muss einfach so sein. Mir faellt jedenfalls kein anderer Grund ein, sich so gehen zu lassen. Die Autobahn koennte so ein schoener Ort sein, wenn man sich nur ein bisschen zivilisert verhalten wuerde. Hier ist daher mein Plan fuer die Rettung. Drei Punkte, die die Welt vielleicht ein Stueckchen besser machen koennten.

– Generelle Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h auf allen Autobahnen
– Ueberholverbot fuer LKW auf zweispurigen Abschnitten
– Rechtsueberholer, Draengler, Noetiger oder anders negativ auffallende Fahrer werden nach der dritten Auffaelligkeit des Landes verwiesen oder wahlweise oeffentlich ausgepeitscht

Ich sehe leider keine andere Moeglichkeit diese unhaltbare Situation in den Griff zu bekommen.
Was bleibt? Die spontan ausbrechende Freude wenn ich von der Autobahn abfahre. Ein Laecheln begleitet mich beim ausscheren und einordnen auf der Abbiegespur.

Eben kam eine Mail von Dr. Strange rein und ich muss ganz ehrlich sagen, er hat eine verdammt gute Idee. Es koennte der Ausweg aus dieser taeglichen Schikane sein. Es ist immerhin ein Ansatz, der vielleicht noch ein bisschen bearbeitet werden muss. Im Prinzip koennte es aber so funktionieren. Er schreibt:
“Ich habe ein neues Land gegruendet. Auf einer schwimmenden Holzkiste vor Peru. Wenn du moechtest, kannst du Buerger werden.”

Hoert sich perfekt an.
Ja, ich will.

;-)

Sound des Tages: Beastie Boys – “Hey fuck you”

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