::People of the sun::

Yeah, that'll do. Ta!

Archive for the 'Australien' Category

Evolution

In the beginning…:

Before

After 1 year in Australia:

After...

We miss both of you.

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AustraliaMash III

Music: Journey to X-Land…!

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AustraliaMash II

Noch eins…

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AustraliaMash

Eine kleine Slideshow mit einigen Bildern aus Australien und Musik von Journey to X-Land…! You might enjoy it even if it’s short.

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Rueckblick: Fazit, etc. / Gedanken zu Australien

London GEZ! Fuck me... Tja, eigentlich ist der Blog wohl ein bisschen abrupt geendet. Jedenfalls der Teil, der sich mit Australien befasst hat. Manchmal passiert sowas einfach. Machmal muss man wohl irgendwie mal einen Punkt machen, vor allem, wenn sich viel veraendert hat. Und das war bei uns definitiv der Fall. In den letzten 6 Monaten ist extrem viel passiert und nichts davon ist hier gelandet. Aus Prinzip. Wir wollten verarbeiten. Das ist jetzt passiert. Wir sind wieder happy und haben unsere Plaene umgesetzt. Doch davon spaeter mehr. Ein anderer Grund war, dass sehr viel noch von Australien offen war, das gesagt werden sollte und es leider einfach keine Worte gab. Keine passenden jedenfalls. Ich habe wieder Worte gefunden und schmeisse sie jetzt in den Blog. Zur Info: Artikel, die sich in irgendeiner Form mit Dingen beschaeftigen, die in der Vergangenheit liegen, werden von nun an mit “Rueckblick” gekennzeichnet. Fett, wa? Hihi.
British Airways sucks so derbe Schneeeeee Erstmal muss gesagt werden, dass wir uns vor der Rueckkehr sehr auf Deutschland gefreut haben…teils aus einer komisch, verquer positiven Einstellung, teils einfach weil wir uns sehr auf alles (auch euch) gefreut haben. Halt alles, was uns in Australien gefehlt hat. Einiges davon hat sich dann auch wirklich als positiv herausgestellt, anderes eher nicht so.
Der Tag des Ankommens in DE war dann auch wirklich ein ziemlicher “Happy Day”, die Familie und Freunde haben es auch wirklich leicht gemacht gluecklich zu sein. Guter Kaese auch! Hihi. Leider sind, unabhaengig davon, auch nach einem Jahr Abwesenheit viele Dinge komischerweise immer noch genauso schlecht, wie sie vorher waren. Nur erinnert man sich eben praktischerweise nicht daran. Toll. Das war dann doch alles schon ein ziemlicher Schock. Schlicht alles. Eins muss gleich raus: Deutschland ist zu voll, das Land ist viel zu klein und die Menschen haben eine, tja, wie sage ich es am einfachsten, ja, eine generell eher negative Einstellung. Tada! Dass Dinge wie “Neid auf den Neuwagen des Schneeeeee² Eifel... Nachbarn” existieren, hatten wir einfach vergessen. Sowas spielte fuer uns eben keine Rolle mehr. Wenn man eh auf einem eher tighten Budget lebt, interessiert so etwas eher weniger. Um es kurz zu machen: Zurueck in Deutschland zu sein, war total (Kinder, weglesen) scheisse. Wahrscheinlich auch, weil diese bestimmte Art zu leben und traveln auf einmal und sehr ploetzlich beendet war. Eben immer neue Orte entdecken zu koennen und staendig Menschen kennenzulernen. Ach ja, und gutes Wetter. Das war erstmal auch weg. Die einzige Moeglichkeit, die wir sahen, war, viel positives Lebensgefuehl zu erhalten und so offen wie moeglich mit der Situation umzugehen…weiterhin genau so herzlich auf Fremde zuzugehen, Orte zu besuchen, die wir immer besuchen wollten und Freunde zu treffen, die wir schon lange sehen wollten. Und, mal ganz im Vertrauen, das hat unglaublich viel Spass gemacht und macht es immer noch. Auch wenn wir in einer sehr verschneiten Zeit zurueckkamen, so begann doch, thank god, recht bald der Fruehling. Unsere Rettung. Wenn es eine Jahreszeit in der Eifel gibt, die an Glanz, Hoffnung We are back... Goodbye, Australia...wir sind noch nicht fertig mit dir. und Charme einiges zu bieten hat, dann ist es wohl der Fruehling. Traumhaft. Und so begaben wir uns zu jeder Gelegenheit nach draussen, wanderten, entdeckten, erforschten und schnappten vor allem einfach viel frische Luft. Denn am Anfang hat es uns sogar angekotzt in einem beliebigen Haus zu sein. Nach einem Jahr im Zelt hatte man den Eindruck in geschlossenen Raeumen keine Luft zu kriegen. Auch wenn es sich uebertrieben anhoert…ich meine es genau so. Tatsaechlich hat es wohl rund 3 Monate gebraucht, vielleicht auch 4, in denen wir uns wieder ein bisschen an DE gewoehnt haben. So richtig ist das immer noch nicht gelungen, mit unserem Umzug ins Saarland und weg aus dem voellig ueberfuellten NRW geht es aber schon ganz gut. Nur fuer die Statistik…in NRW leben ungefaehr so viele Menschen wie in Australien…rund 20.000.000. Auf einem Bruchteil der Flaeche. Wundert ihr euch jetzt noch ueber irgendetwas? Yes! Staus? Hektik? Anstrengung? Nervige Deppen, wohin man blickt? Ich nicht! Im uebrigen haben wir unsere persoenliche Hektik in Australien verloren. Wir wollen nicht taeglich daran erinnert werden, dass es sowas gibt. Uns geht es wieder gut, wir sind zurueck und gluecklich. Daher: Viele Gruesse aus dem schoensten Bundesland der Welt, dem Saarland…;-)…kommt uns doch mal besuchen!
Mmh, wenn ich das jetzt alles so lese ist dies wohl offensichtlich der Auftakt zu einer kleinen Reihe aus der Rubrik “Vergangenheitsbewaeltigung mit Sme”. Viel Spass.

Ciao, Euer Sme

Sound des Tages: John Butler Trio – “Funky tonight”

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Keep out…

Liebe Leser,

nach und nach werden wir euch hier unsere fanstastischen Australienvideos darbieten. Alle sind selbstverständlich verwackelt, haben unglaublich schlechten Sound und kommen in noch schlechterer Videoqualität. Aber, hey, dafuer ist die Webseite auch umsonst, oder?

Viel Spass dabei!!!

Wir befinden uns hier übrigens auf den Klippen Kiamas.

Get the Flash Player to see this content.

Sound: Dub Pistols – “Peaches”

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Totgesagte leben laenger

Alles verkauft! Sme Willkommen zurueck, liebe Freunde! Das gilt vermutlich vor allem für uns selbst. Wir sind wieder da und weil es so schoen war, hat es ein bisschen gedauert, bis wir uns wieder gemeldet haben. Wie ihr euch sicher denken könnt, hat man das ein oder andere zu erledigen, wenn man mal 1 Jahr nicht da war. Ekelhafterweise ist das wirklich ne ganze Menge. Egal, dazu spaeter. Ich fang einfach mal da an, wo alles aufhoerte…unserer Abreise:

Schoen!WoodyEigentlich habt ihr ein paar Sachen vorher schon nicht mitbekommen, denn in unserem richtigen Leben war mit dem letzten, laengeren Artikel auch nicht wirklich Schluss in Australien. Aber da wir einfach irgendwann die Artikel auch schreiben muessen und uns so langsam die Zeit weglief, haben wir uns entschieden euch unwissend zu lassen. In der unsrigen realen Wirklichkeit sah unser Aufenthalt in Sydney noch einen Umzug vor. Die letzten 8 Tage haben wir naemlich mit Jenny und Woody verbracht, die uns nochmal in ihrem Heim, welches diesmal in Maroubra Beach war, aufnahmen. Vielen, lieben Dank dafuer, die Zeit war wirklich sehr schoen! Der geneigte Leser erinnert Maroubra Smereg sich…wir sind am Anfang der Reise bei beiden untergekommen, damals allerdings in Bronte Beach. Ja, wir hatten wirklich ein paar aeusserst nette Tage, sehr relaxed und sehr noetig…wir mussten schließlich auch noch den Wagen verkaufen. Die Anzeige war schon einige Zeit geschaltet aber, wie so oft, wenn man etwas dringend haben muss, passierte nichts! Es war fantastisch! Niemand rief an, wirklich niemand. Über einen Zeitraum von knapp 2 Wochen. Top+Yeah! Zwei Tage lang sind wir daraufhin wie die Wahnsinnigen durch Hostels und Backpackerresidenzen Sydneys gerast und haben anpreisende Zettel aufgehangen. Das Schicksal hatte es definitv auf uns abgesehen…aber…kurz, bevor es losging, klingelte das Telefon Alle HabseligkeitenNo!und der Wagen war dann tatsaechlich am vorletzten Morgen verkauft. Puh! Ein nettes Pommy – Maedchen namens Caroline hat das Geschäft ihres Lebens gemacht. Besser haette es aber auch fuer uns nicht laufen koennen und viel knapper vermutlich auch nicht. Aber, irgendwie hat bisher immer alles geklappt, warum also nicht auch am Ende? Und irgendwann war es dann wirklich soweit. Unser Jahr war vorbei und wir mußten ins Flugzeug. Seltsamerweise waren wir damals noch gut gelaunt! Wenn wir gewusst haetten, was uns erwartet!!! Mmh, der Silverservice holte uns Mittags ab und ein netter Kroate fuhr uns unter Ausnutzung seines gesamten Koennens quasi direkt ins Flughafengebaeude. Die Freude überwog definitiv noch, als wir das Flugzeug betraten…jedenfalls bis wir in der Heimat landeten…

;-)

Sound des Tages: Gogol Bordello – “Immigrant Punk”

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Goodbye, Australien!

Yeah! Wir sind weg…

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Einmal Sydney, bitte

Rural Malkurs Viele Traveller schaffen es ueberhaupt nicht aus Sydney raus, fuer uns war von Anfang an klar, dass wir uns am Beginn der Reise nicht zu lange mit Sydney aufhalten wollen, um dann am Ende noch ein bisschen Grossstadt schnuppern zu koennen. Es ist soweit, wir sind da. Und, was macht man, wenn man da ist? Man geht ins CBD und laesst sich von den Massen nerven. Irgendwie haben viele Grossstaedte doch immer aehnliche Probleme. Jeder will dahin, alle draengeln sich und trotzdem traeumt man doch nur davon, in diesem bestimmten, ruhigen Eckchen der Grins ChailatteStadt zu sein, das Hip und doch nicht zu voll ist. Im Endeffekt findet man als Reisender dieses Eckchen nur dann, wenn man Unterstuetzung von Einheimischen hat und so haben wir Chris nach seiner werten Meinung gefragt, nachdem wir zwei Tage lang durch das brutale Zentrum Sydneys gelaufen sind, um die letzten Kleinigkeiten fuer die Familie und die lieben Freunde zu besorgen. Ja, ihr kriegt Geschenke! Vielleicht. Chris empfahl uns ziemlich zuegig dem Suburb Newtown einen Besuch abzustatten. Wir sind seiner Empfehlung gerne nachgekommen und haben uns ins Getuemmel geschmissen. Newtown ist Simon says HarbourBridge ein bisschen wie die Ehrenstrasse in Koeln, als sie noch ranzig und leicht abgehalftert war. Quasi, die Ehrenstrasse vor 10 Jahren. Wir mochten es dort direkt. Newtown ist das Sydney, wonach wir gesucht haben. Nett, alternativ shoppen, garniert mit dem ein oder anderen leckeren Kaffee. Top. Wir begingen diese schoene Ecke ausgerechnet am Sorry Day, dem Tag, an dem der neue Premierminister Australiens Kevin Rudd sich oeffentlich fuer das Unrecht, dass der indigenen (Ur-)Bevoelkerung Australiens durch die weissen, eingewanderten Europaeern zugefuegt wurde, entschuldigt. Ein ziemlich grosser Tag fuer Australien also, grade weil diese Entschuldigung unter der ehemaligen Regierung Howard eben explizit nicht ausgesprochen wurde. Waehrend die OperOpera HouseNation gebannt vor den Mattscheiben der Rede des Staatsoberhauptes folgte, stolperten wir freudig durch die Strassen. Viele Geschaefte und private Haeuser hatten die Flagge der Ureinwohner aufgehaengt und bezeugten damit ihre aktive, unterstuetzende Teilnahme am Sorry Day. Wir waren geruehrt. Newtown an sich ist dann wohl das, was man das Paradies der alternativen Shopper nennen koennte. Vintage und damit Retroklamotten sind wieder im Kommen und ich bin sehr zufrieden, dass ein Trend die grosse Masse der mitlaufenden Konsumenten wieder Mutig?erreicht hat: Die 80er. Eine, meiner Meinung nach, schreckliche Zeit im modischen und musikalischen Sinne hat es geschafft sich wieder in die H&Ms unserer Neuzeit zu schmuggeln. Und, ich bin zufrieden damit…die 80er sind wieder eine Modeerscheinung und der Einzelne hat wieder Mut zur Haesslichkeit. Nirgendwo haben wir so viele Leutchen mit “i love NY” – T-Shirts und Karohemden gesehen wie dort, interessanterweise liefen sogar viele Modeopfer mit Karottenhosen durch die Oeffentlichkeit, eine ziemliche wagemutige Angelegenheit. Haesslich sein ist wieder in Mode. Viel Spass dabei…

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Montags Ruhetag

Zu! Tempel Tom liegt als ferne Vergangenheit weit hinter uns und wir sind wieder im Summer Wagon unterwegs…eine Fahrt die uns wieder ein Stueckchen weiter Richtung Heimat bringt. Wir reisen nach Sydney, um dort in der Wohnung unseres Freundes Chris in Dulwich Hill ein paar schoene Tag zu verbringen, bevor wir nach Maroubra Beach ziehen und Woody (+Jenny) uns einige Tage bewirten. Maroubra ist die letzte Station auf dem langen Weg ins schoene Deutschland. Doch, bevor wir Chris erreichten, lag der sagenumwobene Nan Tien Tempel auf Wollongong Hae? unserem Weg…seines Zeichens groesster buddhistischer Tempel der suedlichen Hemisphaere. Tragischerweise versuchten wir die Besichtigung an einem Montag und somit dem einzigen Tag, an dem der Tempel geschlossen ist. Top. Naja, die Fahrt dorthin war trotzdem recht schoen und so fuhren wir unverrichteter Dinge ab und erreichen Wollongong in alle Fruehe. Wollongong liegt als letzte Grossstadt an der Kueste kurz vor Sydney (aus dem Sueden kommend) und soll, sofern die Berichte anderer Reisenden richtig sind, ein totales Drecksloch sein. Das hat sich fuer uns ziemlich Huhu! ...to Heaven? verfuehrerrisch angehoert und deswegen sind wir hin. Unser Fazit laesst sich kurz und knapp zusammenfassen: Alles falscher Alarm, Wollongong ist definitiv einen Ausflug wert, die Innenstadt ist sehr nett und aufgeraeumt, der Kaffee gut und die Menschen freundlich. Ach ja, der Strand ist riesig, die Wellen gross und der Blick auf das Industriegebiet eine lustige Abwechslung zu den sonstigen Ausblicken anderer Nicht-Industriestaedte. Koennte also alles wesentlich schlimmer sein. Nach einem entspannten Nachmittag brechen wir endlich auf und waehlen dabei eine weitere Touristenattraktion, den total gehypten und trotzdem recht huebschen “Grand Pacific Drive“. Noerdlich der City hat irgendwann Bruecke des Tages Grand Pacific Driveeine Strasse der Schwerkraft nachgegeben und sich vom Fels losgemacht. Als Antwort darauf hat die Stadt eine wunderschoene Betonbruecke um den entsprechenden Felsen herumgeschlaengelt und versucht nun, das alles entsprechend zu vermarkten. Wenn man keine Sehenswuerdigkeiten hat, baut man sich eben welche. Der fantastische (Hust!) Grand Pacific Drive fuehrte uns, langsam aber sicher nach Dulwich Hill. Chris, unser guter Freund aus Bowen, wohnt dort selbst nur zur Untermiete und somit mussten wir uns bei Lizzi und Markus, den eigentlich Besitzern erstmal Dulwich Hill Gieskanne freundlich vorstellen, die unser Ankunft mit Interesse und relativem Wohlwollen begegneten. Beide sind definitiv nette Menschen, mit denen wir vor allem deswegen so gut klarkamen, weil sie fast nie da waren. Aber, das Haeuschen war vor allem deswegen so wahnsinnig praktisch, weil es nur 5 Stationen mit dem Zug in die Innenstadt von Sydney dauert und die Wohnung direkt am Bahnhof lag. Danke fuer den netten Aufendhalt in eurer Wohnung, Lizzi und Markus. Wir haetten auch gerne Tschuess gesagt, wenn wir euch denn nochmal gesehen haetten. Komisch, ist aber so…

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Halbwegs gut geparkt

DSC05558 DSC05550 Oft ist die ploetzliche Kenntnisnahme der generellen Unfaehigkeit anderer Menschen eher ein Anlass zur dezenten, eigenen Reflektion und somit ein Moment, in dem man ueber seine eigenen Schwaechen nachdenkt und moeglicherweise feststellt, dass im eigenen Leben alles so schlimm ueberhaupt nicht ist und dass derjenige, ueber dessen Handeln wir grade ratlos gruebeln, offensichtlich noch viel schlimmer dran ist als wir. Manchmal muss man sich dann einfach nur wundern, wie es andere Leutchen ueberhaupt geschafft haben, im Leben halbwegs heil durchzukommen.

Kopfschuettelnd und mit offenem Mund standen wir am Hafen von Kiama, als die Feuerwehr den Wagen eines solchen Opfers seines eigenen Daseins rettete. Hut ab fuer diesen (fast) gelungenen Parkversuch. Top.

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This is the end…

DSC05532 DSC05547 …naja, noch nicht so ganz. Ein bisschen so haben wir uns waehrend unseres langen und verregneten Aufendhalts in Kiama gefuehlt. Aber, nachdem der Regen irgendwann abklang, war Kiama insgesamt ziemlich nett zu uns. Und, komisch, dass ich das jetzt schreiben werde…vor allem nach dem letzten Bericht…ja, es ist wirklich eine sehr schoene Ecke Australiens. Mit Sicherheit nicht der Teil, an die wir unser Herz voellig verloren haben, aber immerhin ist hier alles sehr angenehm und unkompliziert. Und das will in Australien definitiv was heissen. Ja, Kiama ist ein nettes Oertchen, knapp 100 km von Sydney entfernt. Vermutlich deswegen kommen auch so viele Tagestouristen DSC05555 DSC05573 dorthin und stehen im Weg rum. Unser Hostel lag in der Bong Bong Street, ein Strassenname, um den die Bewohner vermutlich von vielen Australier beneidet werden. Uns stoerte ueberhaupt nicht mehr, wir genossen einfach die Sonnenstrahlen, die uns kurz vor der Abreise nach Sydney erwarteten. Kiama hat mehrere Pluspunkte, verglichen mit anderen Kuestenstaetten gleicher Groesse. Zum einen gibt es hier eine Laundry (deutsch: oeffentliche Waschstube) in der ein Veteran des 1ten Weltkrieges arbeitet und alle Kunden mit seinem freundlichen Gemuet iritiert. Zum DSC05575 DSC05577 anderen ist der Buergersteig der Einkausmeile regensicher ueberdacht. Ach ja, und, es gibt zwei Blow Holes, das sind quasi von Wind und Wetter in den Fels gebrochene Loecher, durch das die Wellen wunderbare Wassersaeulen in die Luft schiessen. Fantastisch und wunderbar anzusehen. Ausserdem gibt es im Norden der Stadt eine Art Hochland…ziemlich krasse und steile  Felsformationen und relativ wildes Meer erwarten den wanderlustigen Traveller dort. Einer ausgedehnten Kuestenwanderung steht, entsprechend der vorhandenen Laune, nichts mehr im Wege. Ja, und wenn man einfach keine Lust mehr auf Kiama hat, dann entdeckt man den groessten aller Vorteile…es liegt direkt an der Autobahn und nur knapp 1 Stunde von Sydney entfernt. Und, als es uns zu bunt wurde, haben wir Kiama und unseren Landlord Tom verlassen und sind einfach abgereist. Wir sind, wieder mal, wie so oft, auf der Strasse.

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Muelltonne der Wahl

Blick von oben! Ich kann mich eigentlich grade nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal Schuhe weggeschmissen habe…vielleicht gibt es da einen, leicht vorhandenen Hang zum Messi-Dasein. Wie dem auch sei, wir kommen nicht umhin, euch, der treuen Leserschar mitzuteilen, dass wir nunmehr am Freitag in das Flugzeug unsere Wahl steigen und wir aus genau diesem Grunde unsere, nach Deutschland zu transportierenden Kostbarkeiten reduzieren muessen. Als Folge der massiven und mir voellig unverstaendlichen Einschraenkung des Gepaeckgewichtes seitens der British Airways, unseres Luftfahrtproviders, sahen wir uns zu einer auesserst drastischen Massnahme gezwungen: Wir Blick von der Seitehaben unsere alten Schuhe weggeschmissen. Hier nochmal einige Bilder unsere Schuhwerks, kurz vorm einfuehren in die Muelltonne.

Das war, wie so oft: Sme, mit den wichtigsten News aus Tralien. Klicken sie bald wieder auf www.people-of-the-sun.de um perfekt informiert zu werden. Ta!

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La Nina’s influence

Lecker, Kaffee Influence? “In Australien regnet es nie!” – Dieser Satz ist grob falsch und wird haeufig von Leuten verwendet, die meist notorische Luegner, Halbkriminelle oder in irgendeiner Art und Weise aus der Tourismusindustrie kommen. Leute, wacht auf!!! Ihr werdet verarscht! Wie oft haben wir den wimmernden Satz mittlerweile schon gehoert: “Wir haben die schlimmste Duerre seit 14 Jahren…”. Bullshit, moechte ich dann bruellen, die Leute an die Hand nehmen und mit dem Gesicht in noch feuchte, gruene Gras druecken. Bullshit! Australien ist imho kein Stueck besser als Europa, es regnet (gefuehlt) oft, gerne und mir definitiv viel zu viel. Ob man dem Regen entfliehen kann? Mmh, Lecker, Fresschen Moewen es kommt wohl drauf an, wo man sich wann befindet. Traditionell und aus religioesen Gruenden moeche man sich als Regenhasser im australischen Sommer eher nicht im Norden aufhalten, praktisch staendiger Regen und gleichzeitig bruellende Hitze kochen einem die Birne weich. Wir hatten unsere Hausaufgaben gemacht und unsere Route dementsprechend geplant. Im austr. Herbst an der Ostkueste von Canberra aus Richtung Norden gestartet, gabs zwar immer ein bisschen Regen, aber alles blieb im Rahmen. Den austr. Winter (Sommer DE) haben wir im angenehm warmen und dann relativ trockenen Norden verbracht und in Bowen ueberwintert. Anfang der Fruehjahrs machten wir uns Richtung Outback auf und Inside Kiama somit Richtung Mitte des Landes und bevor der Sommer richtig da war, waren wir auch schon im Sueden. Durch diese Reiseroute konnten wir die Temperatur immer im zeltbaren Bereich halten. Jetzt allerdings passt irgendwas nicht mehr so richtig. Wir haben eigentlich grade Hochsommer und obwohl wir uns im relativen Sueden der Ostkueste aufhalten, in dem es zwar recht viel Regenwald gibt, sollte es im Moment einfach nicht staendig regnen. Sollte, sollte, verdammt noch mal. Wat geht ab? Alles hat sich folgendermassen entwickelt…nach Durras North sind wir Richtung Jervis Bay gereist, eine ziemlich ueberteuerte, touristische Regen! Bah! Gegend, wo es nur zweit Typen Mensch gibt. Abgehalfterte Bewohner oder abgehalfterte Toruisten, die einen wie die anderen nicht wirklich lange zu ertragen. Und obwohl Jervis angeblich den weissesten Sand der Welt hat, haben wir ihn uns nicht angesehen. Zaeck. Unser Zeltplatz der Wahl lag dann auf der anderen Seite der Bucht, sehr schoen versteckt am Ende einer 25 km langen Fahrt durch Sumpfgebiet, wieder mal in einem Ort, der nur deswegen existiert, weil Touristen dort angeln oder am Strand rumlungern. Der erste Tag war sonnig, in der Nacht fing aber das Unheil an. Der Regen begann gegen 2200 Uhr, prasselte erstmal locker die gesamte Nacht durch und hat praktisch bis heute (5 Tage spaeter) nicht aufgehoert. Wahnsinn!!! Ich koennte kotzen! Wir Bibliothek Aber trotzdem schoen da, oder? haben unser Lager im stroemenden Regen abgebaut und sind ueber Nowra (Dreckskaff) nach Kiama gerast, auf der Hoffnung, dem Regen zu entfliehen. Lustigerweise regnet es im Moment ueberall an der Ostkueste und der Wetterbericht verspricht, dass es noch rund 4 Tage lang so bleibt. Wir wohnen jetzt im leicht ranzigen Backpacker in Kiama und werden wohl bald nach Sydney aufbrechen, vermutlich, sobald der Regen aufhoert. Aber, es ist kaum zu glauben, wir haben tatsaechlich gute Laune, kostenloses Internet in der Bibliothek und freuen uns, einfach so, vor allem aber, weil wir jetzt die Wahrheit kennen…!

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Wieviel Zufall darf es sein?

Immer schoen laecheln... Kaffee! Waehrend unserer Zeit in Durras machten wir uns eines schoenen Nachmittages auf den Weg, in Batemans Bay shoppen zu gehen…und so kam es dann, dass Reg und Sme sich fuer einen kurzen Moment verabschiedeten und trennten, Reg in die Tiefen der Edelboutiquen und ich mich in die Hoelle der Elektronikketten. Gekauft haben wir nichts, weil uns ein ziemlicher Zufall dazwischenkam. Waehrend ich genuesslich einen Katalog von Harvey Norman verschlang, kreuzte ein Paaerchen meinen Weg. Charmant wie immer, laechelte ich den weiblichen Part an und versank wieder im Prospekt. Doch, irgendwie kam das Gesicht bekannt vor, doch woher? Gruebelnd wurden die letzten Orte im Kopf durchdacht, versucht, das Gesicht einzuordnen. Waehrend ich noch in Koenig und Koenigin Surfs up! Gedanken weilte und diese riesige Blase mit einem dicken Fragezeichen ueber meinem Kopf schwebte, riefen die Beiden schon hinter mir her…: Moin, MOINNN! Ich drehte mich um und es macht “Klick”…aber mit nem kraeftigen Rums. Nils und Steffi stehen vor mir. Tata! Das letzte Mal haben wir uns in Bowen gesehen, vor knapp 6 Monaten. Unser Kennenlernen fing im Retravision an, als Nils ein Bongo bestellt und schliesslich bei mir gekauft hat. Kein besonderes Ereignis, aber irgendwie war er ein ziemlich netter Typ. Einige Tage spaeter haben wir uns zufaellig im Bowener Woolworth wiedergetroffen, uns zu viert nett unterhalten und fuers Wochenende verabredet, an dem wir dann einen relativ relaxeten und angenehmen Nachmittag auf der Schulfeier der Grundschule Bowen und anschliessend am Strand verbrachten. Und jetzt, jetzt stehen die beiden einfach vor mir, 6 Monate spaeter und durch puren Zufall. Die Wahrscheinlichkeit, die beiden irgendwann Aufbruch! Verkatert? Mmh, ja! ueberhaupt nochmal zu treffen, tendierte dramatisch gegen Null, vor allem, da wir nichtmal eine Mailadresse der Zwei hatten. Aber, manchmal kommts halt anders, als man denkt. Wir haben einen leckeren Kaffee zusammen getrunken und beide eingeladen, auf unserer Campsite eine Nacht mit viel Wein zu verbringen. Und, so haben wir es dann auch gemacht. Lustig wars, sehr sogar! Nils und Steffi sind jetzt das zweite Jahr in Australien, haben also verlaengert und u.a. vor, die Westkueste zu bereisen. Nice! Da sind wir auch ein bisschen neidisch…! Viel Glueck euch Beiden, war schoen nochmal mit euch gefeiert zu haben und bis bald! Passt auf euch auf.

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Heimatlos ins Paradies

Kangaroos Spuelmann Regenwald Komischerweise ist es immer wieder aufs neue spannend, wenn man denn wieder unterwegs ist und alles zuruecklassen kann. Nachdem wir Canberra endlich verlassen haben, sind wir wirklich wieder auf dem Weg ans Meer. Unser Ziel diesmal: Von Batemans Bay relativ gemuetlich gen Norden, um irgendwann in Sydney anzukommen. Von Canberra nach Batemans Bay sind es rund 150 km, ein Katzensprung quasi. Am Tag unserer Abreise war uns Petrus wohlgeneigt, die Sonne schien und wir waren wieder da, wo wir uns am wohlsten fuehlen. Auf der Strasse, im Summer Wagon. Ist vielleicht auch kein Wunder…man kann halten, wo man moechte, schlaegt sein Lager Walking in the bush Ueberall! auf, oder laesst es, hat viel zu sehen und trifft immer irgendwo nette Menschen. Besser kann es eigentlich kaum mehr sein. In Batemans Bay gabelte sich der Highway Richtung Norden und Sueden, wir nahmen die Nordstrecke und machten uns zum Ziel des Tages, einen Platz am Strand zu finden, nett, ruhig und vielleicht auch noch schoen und ein bisschen besonders. Easy, also. Nach knapp 15 km pries ein kleines Schild am Strassenrand den Ort Lake Durras North an…wir nahmen die Abfahrt eher zufaellig, aber gerne. Knapp 20 Minuten spaeter wussten wir auch warum. 10 Leutchen wohnen dort, direkt am Meer und ausserdem gab es erschwingliche Campingmoeglichkeiten direkt im Regenwald und nur 100 m. vom Meer entfernt. Perfekt. Wir blieben. Praktisch war ausserdem, dass Lake Durras Watt fies die Sommerferien just an diesem Tag zuende gingen. Glueck gehabt, es war naemlich wirklich richtig schoen ruhig und angenehm. Die einzigen anderen Menschen auf der Campsite waren jungdynamische Paaerchen ohne Kinder, die ausserhalb der Saison ein bisschen guenstig Campen wollen. Ideal also fuer uns, wir waren einfach total happy. Mitten im Busch, direkt am Wasser, Zivilisation in halbstuendiger Reichweite und die Sonne auf die Birne. Top. Insgesamt sind wir einige Tage geblieben, gluecklich und zufrieden. Lustig an diesem kleinen Oertchen ist ausserdem, dass nahezu ueberall Kangaroos herumspringen, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Da Campen ja sowieso ziemlich naturverbunden ist und wir in Australien schon praktisch jedes Tier im Vorzelt hatten, stoert mittlerweile Ja, Strand!!! Unser Strand nicht mehr viel unseren Schlaf. In Durras hatten wir aber eine neue Kombi nerviger Wachmacher. Tagsueber war es zwar ueberweigend sonnig, Nachta schuettete es dafuer aber wie aus Eimern. Schlafen faellt mir traditionell immer ein bisschen schwer, wenn ich weiss, dass, wenn der Regen nicht innerhalb der naechsten paar Minuten aufhoert, es auch im Zelt und damit in unserem Bettchen nass wird. Glaubt mir, kein schoenes Gefuehl. Garniert wurde das dann noch von zahllosen Kangaroos, die direkt neben dem Zelt grasten und schnueffelten. Schnueffelten? Ja, genau! Fragt mich nicht warum, Kangaroos schnueffeln irgendwie dauernd. Das ist eigentlich ein schoener Schlusssatz.

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The devil you know

Natur, III Natur, II Natur, I Weil es so schoen war und weil unsere Reise damals bei Daniel angefangen hat, lag es ziemlich nah, ihm einen (Abschieds-)Besuch abzustatten. Und da Tharwa in der Naehe von Canberra liegt, haben wir, bevor wir wieder an die Kueste kamen, einen zweitaegigen Zwischenstop im Busch eingelegt. Tharwa liegt ein bisschen im Nirgendwo und erinnert irgendwie ziemlich an die Eifel. Naja, vielleicht auch nicht. Egal, wir fuehlen uns dort trotzdem immer sehr wohl und so natuerlich auch diesmal. Daniel hat uns mal wieder wunderbar versorgt und zwei entspannte und schoene Tage bereitet. Garniert wurde unser Aufenthalt mit der Anwesenheit von John, einem weiteren, alten Freund der ... SATAN! Familie, der uns das letzte Mal ’96 in DE besucht hat. Ziemliche Ueberraschung. Daniel hat komischerweise immer das Gefuehl, dass er uns waehrend unseren kurzen Besuchen moeglichst viel von Australien zeigen moechte. Lustigerweise haben wir wohl mittlerweile wesentlich mehr vom Land gesehen als er…macht aber nix, eine Sache kannten wir noch nicht und das war die alte Scheune mitten irgendwo im Nichts eines weiteren wunderschoenen Nationalparks in dem wir einige Stunden mit Daniel und John umherirrten. Sehr nette Landschaft, zusaetzlich gabs ein paar Ruinen von einer ehemaligen Yellow, Alta! Huhu! Mondbeobachtungsstation zu bestaunen, die damals in den 60ern wohl eine nicht unerhebliche Rolle bei der ersten Mondbesteigung gespielt hat. Ziemlich interessant also. Daniel bot uns eben nicht nur Natur, sondern einen ganzen Batzen (Kultur-)Geschichte. Top. Und, die Zeit ging mal wieder viel zu schnell herum. Die Abende waren mit netten Gespraechen, “Bilder anschauen” und Kochsessions voellig ausgefuellt und morgens traff man sich zu einem gepflegten Kaffee im Garten. Sehr angenehmes Leben, by the way. Fuer uns wurde es nach zwei Tagen dann leider langsam Zeit, Abschied YEAH! Fett... von Daniel und von Tharwa zu Daniel, Reg, John nehmen. Wir haben uns auf den langen, aber schoenen Weg Richtung Kueste gemacht, Daniel verabschiedet (wir werden ihn nicht mehr in AUS sehen) und haben gluecklich und guter Dinge das Australian Capitol Territory verlassen. Und, es geht weiter…

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Summer Wagon for sale!

Auto….Fall es es jemand noch nicht mitbekommen hat….wir kommen in 2 Wochen nach Hause. Komisch, ist aber so. Falls also jemand Lust hat unseren Wagen zu kaufen, hier sind die Details:

89‘ Subaru L-Series Summer Wagon (4-WD) for sale!

1.8 l engine (very cheap on fuel!)
237.000 km
5 month Rego
Excellent condition
Very reliable, economic car
Service history
Incl. 2 Tents & lots of camping gear

If you are not happy with the price, make an offer!
http://www.gumtree.com.au/sydney/22/19546122.html

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Vive le Bbq!

DSC04995 DSC05000 Australia Day feiert mal entweder mit Australiern, oder eben einfach garnicht. Bei uns fiel zufaellig der letzte Arbeitstag auf den beruehmten Australia Day und wir hatten ausserdem die Ehre beim Bbq eines Geschaeftspartners von John (meinem Ex-Boss), eingeladen zu sein. Rob hatte, ungefaehr zur selben Zeit als ich bei John angefangen habe, seinen Senior System Architect an die Konkurrenz verloren, sodass mir die Ehre zuteil wurde, ein paar Mal an Rob vermietet zu werden und ihm bei einigen Jobs helfen zu duerfen. Wer sich jetzt fragt, worum es dabei ging…Probleme mit DSC05002 DSC05004 Hostings, Vpns, Lans, Client/Server-Architekturen, Skripten oder eben einfach nur Murphys Law, bzw. “probably Usererror!”. Siehste, haettest du besser mal nicht gefrag. Hehe. Ja, Rob und ich haben gut zusammengearbeitet, so gut, dass er mir ein Sponsorship angeboten hat…also, eben die Moeglichkeit in Australien zu bleiben und fuer seine Firma zu arbeiten. Wie dem auch sei, darum gehts grade nicht…wir sind nun eingeladen: Bei Rob, zum Australia Day. Und, da sind wir auch. Vielleicht hoert sich das komisch an, aber man wird Australiens Reiz und Flair niemals richtig verstehen koennen, wenn man nicht wenigstens ein paar Mal am typischen und traditionellen Bbqs (zu deutsch: Grillen im DSC05011 DSC05018 Freien) mitgewirkt hat. Wichtige Regel: Hier wie dort ist es unhoeflich mit leeren Haenden zu kommen und so bringen wir Rob (+Tina) eine kleine aber feine Chillipflanze mit. Guenstig und formschoen, quasi. Und immer ein Partyknueller. Rob hatte sich ziemlich viel Muehe gegeben, die Gaeste gluecklich zu machen…die Planung fing offensichtlich schon vor Jahren an, als er das Haus mitsamt des Pools erworben hat. Andererseits ist es in Europa immer noch ein bisschen verpoenter, sein Haus mit Pool zu schmuecken. Dem typischen Australier ist das kein Stueck peinlich, er liebt seinen Pool. Der Kollege auf dem “Jet Ski” im Pool ist uebrigens John. Die DSC05022 Party war dann auch wirklich sehr nett…viele freundliche Menschen, ein bisschen Grillen, trinken und eine schoene Zeit haben. Lustigerweise war die Party multikultureller, als vorher angenommen. Unter den Gaesten befanden sich emigrierte Hollaender, Poms, Chinesen, Deutsche und ein paar Griechen. Ist also fast so wild wie in Europa. Aber eigentlich ist es egal, wo man herkommt. Denn: Mit der Flage auf der Wange gehoert man einfach dazu. Vive le Bbq!

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Was bleibt (II)?

Yes! Grannys Am Ende einer Periode des Schaffens steht, wie so oft im Leben, ein Abschied. Dieser Abschied kam nicht unerwartet. Zumindest fuer uns. Nach knapp 8 Wochen des harten Arbeitens in der wunderschoenen (Hust!) Hauptstadt Australiens hiess es mal wieder: Ciao, Tschuess und Goodbye! Canberra war in der Tat sehr gut zu uns und hat uns mit harter (Hust²!) Waehrung versorgt. Aber mal im Ernst….wir hatten wirklich eine ziemlich nette Zeit, es haette mal wieder viel, viel anstrengender und nerviger sein koennen. Rueckblick: Nach nur 1 Woche Arbeitsuche hatten wir unsere Jobs und die lagen auch noch auf der gleichen Strasse. Ziemlich easy, also! Zusaetzlich lag der Ort des Geschehens im Stadtteil Dickson, seines Zeichens eine Hochburg der asiatischen Kochkunst und Wirkungsstaedte zahlloser chinesischer Auch Shane Restaurants. Schoen. Dementsprechend angenehm war unsere Kundschaft auch. In Regs “Grannys Bakery” schauten Mittags alle “Geschaeftsleute” der Umgebung rein: Mitarbeiter von Transact (dem lokalen Netzbetreiber), der Act-Planing (Stadtplanung) und von Telstra (quasi australische Telekom). Alle mehr oder weniger gut gelaunt. Bei Smes Acc Computers traf sich auf der anderen Seite die Creme de la Creme der freundlichen Hilfesuchenden, Menschen, denen nichts zu teuer und professionelle Hilfe nur Recht ist. Und, Acc machte seine Sache gut. Die meisten Kunden straucheln sowieso in der Regel ueber ihre eigene Unzulaenglichkeit, ein paar Hardwareprobleme hier und da, und vielleicht ein paar komische Netz- und Serverprobleme. Diesen Menschen ist leicht geholfen. Ein bisschen Rechner zusammenbauen, Kundenberatungen, Onsite-Service-Jobs und Troubleshooting in einigen mittelstaendigen Betrieben runden Acc! TurkOz das Bild ab. Und das schoene ist. Sme hat sich sogar das Hemd in die Hose gesteckt. Echt! Regs Zweitjob im TurkOz (Abends) hatte auch seine guten Seiten. Nach einigen Tagen kam den tuerkischen Besitzern zu Ohren, dass Sme “wohl was” mit Computern macht. Mmh. Daraufhin wurde der Deal des Tages abgeschlossen. Sme hilft den Tuerken mit ihren Laptopproblemen, erhaelt darafhin bei jedem Besuch (waehrend Reg arbeitet) freien Scotch und leichte Kost. Top Deal, oder? Alles in allem ging die “Arbeitszeit” mal wieder viel zu schnell vorbei…daran merkt man wohl, das die Arbeit einem Spass machte, oder? Spass gemacht hat es wirklich…aber, wie unser Pete aus Bowen schon damals sagte: “Nach 2 Monaten erkennen dich die Leute auf der Strasse wieder…danach bist du Local und dann faengt der Aerger erst richtig an.” Wir halten es wie Pete und verlassen Canberra rechtzeitig. Das Fazit ist schlicht und einfach: Ta! Wir sind wieder auf der Strasse…

;-)

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Babylon, wir kamen

SNATCH Nase Wir haben unsere Karten fuer Babylon Circus genau so eingesetzt, wie wir es vorhatten…wir sind damit auf ihr Konzert nach Sydney gefahren. Aha! Alles war ein bisschen stressig, aber es hat sich gelohnt. Nachdem wir die Woche durchgearbeitet hatten und uns wieder ein bisschen wie all die Menschen fuehlten, die ihr komplettes Leben am Wochenende fuehren, haben wir Freitag Abend locker gemacht, ein Bierchen gekippt und sibd total oehm eingeschlafen. Denn: Samstag hiess es, zuegig raus! Nach einem kurzen Abstecher in die Stadt ging es wieder mal, ab ins 300 km entfernte Sydney. Zusammengefasst fuehlt sich die Fahrt nach Sydney trotzdem immer wie uiuiui Yeah die 2 sekuendige Flugszene in “Snatch” an. Ja, richtig: Nach Sydney geht es immer sehr schnell. Man ist naemlich immer total gespannt. Diesmal waren wir auch wieder sehr gespannt, vor allem, weil ich Reg versprochen hatte, vor dem Gig ein paar Stunden durch die Shops von Sydney zu lungern und mehr Weihnachtsgeld auszugeben. Perfekter Plan also! Angekommen sind wir gegen 15.00, alles ist prima, wir lassen den Wagen im fiesesten Suburb, das wir bislang gesehen hatten, direkt vor Chris Wohnung stehen und nehmen die Bahn in die Stadt. Chris ist arbeiten und wir treffen ihn spaeter. Top Plan. Nach der Ankunft gibt es erstmal ein Fresschen beim Tuerken der Wahl und ab gehts ins Getuemmel. Aber, wer glaubt, dass er an einem Samstag Nachmittag in Sydney, die ja nun nicht zu den kleinen Staedten zaehlt, froh und frei durch die Geschaefte Hae? Live, I streifen kann, der wird bitter enttaeuscht. Ab 1630 (!) machen die Laeden zu, sogar auf der Oxford Street, ihres Zeichens, hippste Einkaufsmeile. Kaum zu glauben! Na, mir sollte es recht sein, wir hatten daraufhin ein bisschen Zeit bis zum Konzert gewonnen und verbrachten diese gluecklich mit mehr Essen und einigen Bieren. Gut, das. Irgendwann war es dann aber endlich soweit, ein langer Tag naeherte sich dem Hoehepunkt und wir begehren Einlass auf das Festivalgelaende. Gesponsort wird der Abend uebrigens mit freundlichen Gruessen der Brauerei Becks. Soweit nicht schlecht, bis wir dann feststellen, dass 1 Becks (1!) genau $7,50 kostet, ein unverschaemter Preis, der uns direkt an Frankreichs Preise erinnerte. Vermutlich wollte man all den Franzosen ein bisschen Heimatgefuehl geben und hat die Preise um 150% angehoben. ???Babylooon Uns war es egal, der Euro ist hart genug fuer einige Biere und los ging das Konzert. Schoen an Konzerten in der ganzen Welt ist vor allem, dass es nicht in Deutschland ist. Der Unterschied liegt auf der Hand. Waehrend in De Jeder versucht soweit wie moeglich nach vorne zu kommen und sein Engagement gerne auch mit Haenden und Fuessen durchzusetzen weiss, ist hier alles relaxed, es gibt genug Platz, jeder ist zufrieden und gluecklich. Und so war es auch fuer uns. Wir verbrachten einen sehr schoenen Abend, mit vielen freundlichen Menschen und toller, franzoesicher Musik von Babylon Circus. Sehr empfehlenswert. Und, wer Lust hat, mehr Bilder vom Konzert zu sehen, klickt einfach auf http://yeah.chilp.de. BABCIRCUS

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Feiert mit, es ist Deutschlandtag

Haustuer Acc 0 Nachdem die letzte Arbeitswoche sich auch so langsam gen Ende neigt, nehme ich das einfach mal zum Anlass um ein bisschen drauf los zu schreiben. Also, dies wird unser letztes Wochenende in Canberra sein und, obwohl wir uns vorgenommen hatten, den kommenden Samstag ruhig und beschaulich zu verbringen, ist uns etwas dazwischen gekommen. Der Tag der Tage im Leben eines jeden stolzen Australiers und denen, die es werden wollen. Es ist naemlich “Australia Day“, kommenden Samstag. Wahnsinn. Ein toller Tag. Und das Beste daran ist, es ist ein Feiertag. Das heisst, alle haben frei. Hier stoert sich auch niemand daran, dass Australia Day eigentlich am Samstag ist, der Feiertag wird einfach auf den naechsten Wochentag verschoben. Resultat: Samstag: Australia Day, Montag: Frei. Top Konzept. Deutschland, bitte uebernehmen! Jeder halbwegs glueckliche Australier wird kommenden Samstag also draussen verbringen, viele werden ueber das lange Wochenende ans Meer fahren und die meisten werden ein gepflegtes BBQ abhalten, mit VB / XXXX, all ihren Wooley Street, Dickson Wooley Street, Dickson Mates und der Familie. Eigentlich hatten wir vor, Samstag relativ ruhig anzugehen, ein bisschen shoppen, einen Kaffee hier und da und Abends lecker zum Chinesen Yum Cha essen. Aber, wie der Zufall so will, hat uns die Firma (Acc, YEAH!) eingeladen, quasi als “Abschiedessen” zum Australia Day auf ein BBQ reinzuschneien. Lustigerweise feiern wir den hoechstene australischen Feiertag also mit Asiaten.Hehe! Streng genommen, koennte man uns da schon fast subversive Handlungen vorwerfen. Schliesslich haben die Deutschen zusammen mit dem Japanern damals, bla, bla, bla….aber, wenn kuemmerts heute? Wir feiern also gluecklich Australia Day…und irgendwie ist es auch wirklich ein lustiges Konzept. Die Regierung verteilt Broschueren, speziell zu diesem Anlass, auf denen darauf hingewiesen wird, dass man als Australier an dem Tag einfach besonders stolz auf sich, sein Land und seine Herkunft sein moechte und dass es ein besonderes Recht ist, an diesem Tag die Flagge ins Gesicht gemalt zu bekommen und eben nicht daemlich damit auszusehen. Das Konzept gefaellt uns so gut, dass wir hiermit zum Deutschlandtag aufrufen. Liebe Landsleute, tragt Flaggen im Gesicht, seid stolz auf eure Herkunft und macht ein BBQ. Pruuuuuusssst!!!!!! Hehehheeeeeeeeeeeeeeee! Leider musste ich bei der Vorstellung so dermassen lachen, dassich fuer einen Moment keine Luft mehr bekam……hehehhheeeeeeeeeeee..hhhaaaaargh! Ich stelle mir grade eine Acc II Acc I Meute von bemalten Fussballdeppen vor, wie sie in irgendwelchen beliebigen Parks um brennende Tonnen herumtanzen und alle Leute, die keine Flaggen tragen, anschreien……und, es schneit. Ok, ok, das Konzept wird bei uns so nicht funktionieren. Vielleicht aber ein anderes. Hier gibt es jeden November eine Initiative, die aufruft, sich einen Schnaeutzer stehen zu lassen, der dann am Ende des Monats fuer eine Spende zugunsten der Krebsforschung publikumstraechtig abrasiert wird. Movember heisst der Spass hier. Das ist doch das Konzept fuer Deutschland, oder? Meine Forderung: Mehr Schnaeutzer fuer die Welt! Ta!

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Home, sweet home

Scahtzi! The Front Nachdem der Versuch, am Wochenende nach Sylvester einen Platz auf einer Campsite in Canberra zu finden, scheiterte, standen wir ziemlich ratlos mit dem Zelt in der Hand mitten in der Stadt. Ueber Sylvester hatten wir selbstverstaendlich unser Basislager abgebrochen und sind mit Sack und Pack nach Sydney gereist (wir berichteten…). Tragischerweise hatten wir nicht bedacht, dass “Summernats”, eine Art Essener Motorshow fuer alle Autodeppen und die, die es werden wollen, just an diesem Wochenende in Canberra statt fand. Abendsonne Unser Haus Traditionell wird Summernats im Sommer (ja, ach!) abgehalten und selbst Canberra erklaert diese Zeit damit zur, tatataaaa, Hochsaison! Das waere ja nicht weiter schlimm, wenn der Campingplatz unsere Wahl nicht direkt gegenueber vom Summernatsveranstaltungsort laege und sich somit die Preise verdoppelt haetten. Und so kam es, dass wir an diesem besagten Tag, muede aus Sydney kommend, vorhatten, auf “unserer” Campsite einzuchecken und eben genau dieses Unterfangen einfach nicht gelingt wollte. Die Situation war wie folgt: Sme betritt das Buero und ordert eine Campsite, gerne mit Strom und fuer 2 Personen. Die zustaendige Campinplatzwirtin Garten Vernagelte Tuer antwortet unverstaendliches Zeug, wie so oft, reicht aber eine neue, sehr deutliche Preisliste herueber. Und, als ob Sme nicht immer auf solche Situationen warte: Die Preise hatten sich verdoppelt. Verdoppelt? Ja, verdoppelt. Hehe! Ach, wie wunderbar. Bis dato war der teurste Campingplatz in ganz Australien 500 km von Alice Springs auf einen haesslichen Resort am Uluru mit 42 $ pro Nacht Spitzenreiter des Wahnsinns. Wobei, da konnten wir es ja noch verstehen. Jeder Reisende hat, wenn er an Australien denkt, endweder die Oper oder Uluru im Kopf. Also sind 42 $ zwar unverschaemt, aber irgendwie noch zu verstehen. Hier aber stehe ich an einer Rezeption und ueberblicke den Campingplatz (Namens: Canberra Carrotel Hotel Motel) der eher an ein Kueche Wohnzimmer grosses Scheisshaus erinnert, als an irgendwas anderes und die Dame verlangt 46 $ von uns, pro Nacht, natuerlich. Hahahhhaaaaa! Der beste Witz 2008, bisher. Und ratet mal, was passierte….wir checkten nicht ein. Auf anderen Campsites sah es ueberigens nicht besser aus. Ausgebucht oder krass ueberteuert. Wir haben daraufhin meinen Boss John angerufen und gefragt, ob er nicht eine provisorische Bleibe fuer uns haette, wenigstens temporaer. Hatte er. Da er ein bisschen mit Imobilien spielt, gab es da einige freistehende Haeuser und eins hat er uns pompt und gerne vermietet. Zum Spotpreis von Nochmal Abendsonne aus dem Wohnzimmer 100 $ die Woche. Top. Danke, John! Einen spannenden Moment gab es auch schon, in der ersten Woche istn weils so choen ist, direkt eingebrochen worden. Aber, Entwarnung, es wurde nichts gestohlen, die Frage waere auch gewesen, was? Geld tragen wir immer am “Mann” und den Laptop haben die freundlichen Raeuber einfach stehen lassen. Komisch, ist aber so. Danke, dafuer!

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[Update] x Monkeys

Danger 3 Monkeys Irgendwie gibt es manchmal so einem Punkt, an dem man sich fragt, wo der Sinn in allem liegt. Im Moment bin ich genau an so einem. Keine Lust zu schreiben, keine Lust nicht zu schreiben, ziemlich miese Situation also. Schon der erste Satz macht keinen Spass, beim zweiten ueberfliegen des Textes sogar noch weniger. Daher lasse ich den ersten Satz einfach weg und fange direkt mit dem zweiten an. Vielleicht klappt das ja dann. Also, wie befinden uns immer noch im schoenen Canberra, fuer alle die es immer noch nicht mitbekommen haben…der Hauptstadt Australiens. In genau einer Woche werden wir endlich aufbrechen und haben genug gearbeitet um auch die erste Zeit im AuchSydneyschoenen Deutschland gemuetlich (arbeitslos) ueberbruecken zu koennen. Canberra hat uns dann auch fast 2 Monate in seinem Bann gehalten, vor allem deswegen, weil hier unsere Jobs sind/waren. Aber, damit ist bald Schluss. Freitag ist mal wieder der letzte Arbeitstag…danach geht es gemuetlich fuer 1, 2 Tage zu unserem Freund Daniel, der uns am Anfang der Reise so nett bewirtet hat und dann – endlich – ab ans Meer. Canberra fehlt eben ein ordenlicher Strand und wir haben einiges nachzuholen. Das kommt also bald. OehmAuf nach Beverly HillsWarum ich keine Lust habe zu schreiben? Keine Ahnung, machmal ist das wohl einfach so…eigentlich passiert auch wirklich viel, was man erzaehlen koennte, trotzdem fehlt im Moment ein bisschen der Schwung alles erzaehlen zu wollen. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir in rund 4 Wochen schon wieder im Flugzeug Richtung Heimat sitzen und das Gefuehl haben, die Zeit ging zu schnell vorbei. Vermutlich schwingt halt doch ein ordentliches Stueck Wehmut mit. Das Schreiben im Blog ist manchmal doch ein bisschen einseitig und es faellt oft schwer eine nette Geschichte zu erzaehlen, wenn man schon vorher weiss, dass man relativ wenig Feedback bekommt. Andererseits bekommt man natuerlich deswegen wenig Feedback, weil der geneigte Lesen ja sowieso schon alles weiss. Tapete!Schatzis Fotos sind die bestenWieder mal, eine schwierige Situation, aus der ich einfach keinen Ausweg finde, ausser, ja, wer haette das gedacht, einfach wieder zu schreiben. Der Blog hat definitiv seine praktischen Seiten…man muss das Erlebte halt wirklich nicht Jedem nochmal erzaehlen. Selbst Telefonate mit der Familie fangen oft damit an, dass man erst mal auf die Bilder oder einen Artikel zu sprechen kommt. Aber, wenn man so drueber nachdenkt, koennte also alles wesentlich schlimmer sein. Ja, danke der Nachfrage, uns geht es sehr gut!!! Naja, ich schreib dann mal weiter, ja? Mmh….beschwert euch aber nicht, wenn “Pots” irgendwann eine Bezahlseite geworden ist und ihr ein Abo braucht…hehe, gute Idee eigentlich…! Bis bald, wir haben euch lieb.

P.s.: In der letzen Woche hatten wir rund 250 Zugriffe pro Tag von unterschiedlichen Rechnern. Danke fuers fleissige mitreisen.

[Update] Auf Wunsch eines aufmerksamen, einzelnen Lesers, folgt nun eine Richtigstellung:

Die Frage des Lesers: “Der Pub mit den Affen drüber ist aber doch in Melbourne und nicht Canberra, oder vertue ich mich? Das Photo hat wohl jeder, der schonmal in Australien war, aber ich meine es wäre zumindet bei mir in Melbourne entstanden… Wenn dem so sei, werde ich deinen Blog ab jetzt boykottieren, bis eine Richtigstellung gedruckt wird.”

Antwort: Der im ersten Bild gezeigte Pub “Three Wise Monkeys” ist selbstverstaendlich weder in Canberra (noch in Melbourne), sondern in Sydney. Ach ja, und er ist ausserdem nicht empfehlenswert. Zufrieden, Schlierf?
;-)

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Herzlich Willkommen, 2008!

Maroubra Yeah2008 Was macht man Sylvester, wenn man in Australien ist? Eigentlich gibt es nur eine wirkliche Alternative. Man muss einfach nach Sydney. So auch wir. Nachdem wir damals so wunderbar von Woody und Jenny am Flughafen in Sydney abgeholt worden sind, war eigentlich schon vorher klar, bei wem wir bleiben wuerden. Gesagt, geklaert. WoJen haben uns schliesslich ihre Wohnung ueberlassen, ein ziemlich angenehmer Luxus und vermutlich die einizige Moeglichkeit irgendeine Bleibe in Sydney ueber Sylvester zu finden. Ansonsten ist naemlich alles verdammt Prawns, Prawns, Prawns!!! Yum Cha ausgebucht. Irgendwann war es dann soweit…wir waren auch dem Weg ins schoene Sydney. Knapp 3 Stunden und 300 km spaeter waren wir da, kaempften uns durch den Feiertagsverkehr und fanden, nach einigem Hin und Her schliesslich die neue Wohnung der Zwei. Maroubra ist der Stadtteil, in dem sie abgestiegen sind. Nette Gegend, ein bisschen ausserhalb, aber – und das ist wohl das Wichtigste – direkt am Meer. 1 Minute vor der Wohnung liegt der Strand, der auch ein Stueckchen netter ist als der in Bronte und vor allem nicht so voll wie in Bondi. Alles prima also. Der erste Tag verlief sehr ruhig, ein bisschen am Strand rumhaengend und Abends lecker kochend. Nett. Sonntags waren wir mit Chris verabredet, der sich auch fuer unser Sylvesterprogram Time flies Sydney bei Nacht. verantwortlich zeigte. Reg wollte das restliche Weihnachtsgeld verpulvern und so trafen wir Chris direkt im Cityzentrum in Chinatown. Chris, der sich irgendwie zum Ziel gemacht hat, jedesmal, wenn er mit uns unterwegs ist, moeglichst viel unseres Geldes auszugeben, zog uns dann auch gradewegs in das vermutlich teuerste chinesische Restaurant Sydneys. Zugegebenermassen war das Essen, in unserem Fall “Yum Cha”, wirklich fantastisch. Auch wenn das Ambiete ziemlich spannend war. Auf vielleicht 300 qm draengelten sich an unzaehligen Tischen Menschen, Menschen und noch mehr Menschen und frassen, was das Zeug hielt. Trotzdem, Essen gut, alles gut. Lecker! Danke, New Years Eve Yes! Bikini Zone! Chris! Wenn wir schon beim Essen sind: Fuer den Abend war geplant, bei Arthur´s Pizza einzukehren und es uns richtig gutgehen zu lassen. Familypizza & Co, yeah! Aber, zur Feier des Tages hatte Arthur keinen Pizzaboden mehr (!) und wir wurden genoetigt Salat o.ae. zu bestellen. Sowas passiert einem auch nur in Australien…dass ner Pizzeria der Teig ausgeht!!! Wahnsinn! Kaum zu glauben. Weiter gings: Sylvester verlief fuer uns am folgenden Tag so: Aufgestanden, wie wild eingekauft, versucht der Hitze zu entfliehen und wie eine Millionen andere Leutchen auch, ein Platz irgendwo im Schatten mit Blick auf die Harbour Bridge zu finden, gegen 1400 angekommen, gefeiert, koestlich diniert, getrunken, Spass gehabt, in der Sonne Harbour Bridge Wunderbar! gesessen, mehr Spass gehabt, den Abend komen lassen, Wunderkerzen angezuendet, das Feuerwerk gesehen (Wow, wirklich sehr, sehr fett!!!), Sparkling Red Wine getrunken (Wuergh), ab in den Wagen nach Hause gefahren, gelacht, gefreut und Schwupp-di-Wupp ins Jahr 2008 gerutscht. Nur nochmal zum Protokoll: Sylvester in Sydney = Sehr empfehlenswert! Uiuiui. 2008. 2008? Ja, 2008! Und was passiert 2008? 2008 wird durchgestartet!

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